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Gefährliche Riesen
Senckenberg Museum zeigt Sonderausstellung „GigaSaurier – Die Riesen Argentiniens“ - Neue Exponate versprechen einzigartiges Erlebnis
3.8.2010 - Frankfurt (mb). Das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum zeigt die Sonderausstellung „GigaSaurier – Die Riesen Argentiniens“. Die Ausstellung mit neuen Exponaten ist nach Expertenmeinung einzigartig und von besonderer didaktischer Qualität.
Der Größte unter den Riesen ist der Argentinosaurus. Mit einer Länge von rund 40 Metern und einem Gewicht von 80.000 Kilo war es das größte Landtier. Gleichfalls zu sehen ist der Giganotosaurus. Der Schädel des größten Fleischfressers hat eine Länge von zwei Metern. Die Ausstellung präsentiert zudem den größten Raptor Argentiniens. Der als „Jäger des Südens“ bekannte Austroraptor war mit Federn bedeckt und ist ein sehr großer Verwandter der bekannten Velociraptoren aus der Mongolei. Auch auf die ältesten Dinosaurier, die auf dem Riesenkontinent Gondwana heimisch waren, trifft der Besucher.
Die Zähne des Fossils von Panphagias beweisen, dass er sowohl Pflanzen und Fleisch fraß. Der „Lagosuchus“ gilt als möglicher Vorfahr aller Dinos (232 Millionen Jahre). Seine geringe Größe ist überraschend verglichen mit den Ausmaßen der Gigasaurier. Gefährlich scheint Eoraptor, „Jäger der Morgenröte“, der ein früher Vertreter der zweibeinigen Raubsaurier ist.
Senckenberg lässt den Besucher die „Welt der Saurier“ der Südhalbkugel (230 bis 65 Millionen Jahre vor Christus) durchschreiten. - das Erdmittelalter mit den wichtigsten geologischen Stufen. Die gezeigten Funde decken lückenlos die Trias-, Jura- und Kreidezeit ab. Mit dem Ende der Kreide ist die Zeitreise zu Ende, denn Asteroideneinschlag, Vulkanausbrüche und Klimaveränderungen lösten ein Massensterben der Dinosaurier aus.
Präsentiert werden rund 40 Exponate (Skelette, Rekonstruktionen, Modelle und Originale wie Dino-Gelege, Dino-Fährte und Embryo). Darunter sind Arten, die erst vergangenes Jahr wissenschaftlich beschrieben wurden.
Internet:
www.senckenberg.de
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