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Kritik an Wahlbeteiligung

Bürgermeisterwahlen: Erich Maier erreicht 79,9 Prozen - Dritte und letzte Amtszeit beginnt am 1. September - Gegenkandidat Otto Edinger mit 20,1 Prozent zufrieden

8.6.2009 -

Lampertheim (mic). Das frühe Ergebnis überraschte niemand so wirklich: Mit deutlichem Vorsprungvor  Otto Edinger (unabhängig) wurde Lampertheims amtierender Bürgermeister Erich Maier (unabhängig) in seinem Amt bestätigt. Für Maier ist dies die dritte Amtszeit. Wie bereits vor sechs Jahren, setzte er sich auch am Sonntag klar gegen Edinger durch. Maßlos enttäuscht reagierten beide Kandidaten auf die Wahleteiligung von 41,9 Prozent.


Kurios war anfangs der Unterschied zu den beiden anderen Wahlen - die Beteiligung an der Europawahl betrug 36,3, die an der Landratswahl 38,3 Prozent. "Das verstehe ich nun wirklich nicht. Wenn jemand doch schon in der Wahlkabine ist, weshalb füllt er dann nicht alle Zettel aus. Die Lampertheimer hatten ja die Wahl. Deshalb war ich ja auch froh, dass es einen Gegenkandidaten gab. Dennoch ist diese Wahlbeteiligung für mich eine Katastrophe", sagte Erich Maier, der sich über seine Wiederwahl zwar freute, das offensichtliche Desinteresse der Wähler aber nicht nachvollziehen konnte.


 

"Ich habe zwar immer ein wenig tiefgestapelt und auf 50 Prozent gehofft. Dass es aber ein so klarer Sieg wird, damit hatte ich nicht gerechnet. Das zeigt, dass ich meine Arbeit nicht abgehoben mache, sondern immer bei den Menschen geblieben bin", kommentierte Maier das Votum von 79,9 Prozent.  Sein dritte und letzte Amstezti beginnt am 1. September. Otto Edinger erwies sich als fairer Verlierer. "Ich hab' es versucht und mit den 20,1 Prozent kann ich leben".

 

 


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