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Lücke ist Absicht
Kritik an Ausbau: Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Bensheim will damit Wirtschafts- und Radweg Biblis-Jägersburg autofrei halten - geplante Beschilderung führt Radler durch Wald
2.9.2010 - Einhausen/Biblis (ofi). Der Ärger der Radfahrer ist nachvollziehbar: Der anstelle der abgerissenen L3261 zwischen Biblis und Jägersburg gebaute Wirtschaftsweg ist ab dem alten Wasserwerk Biblis rund 300 Meter nicht befestigt. Erst anschließend kann der Weg bis zum Forsthaus Jägersburg wieder gefahrlos befahren werden.
Für Arno Krämer vom verantwortlichen Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Bensheim ist diese aus Sicht der Radler und Spaziergänger unverständliche wie gefährliche „Lücke“ planerische Absicht. „Wir wollen Schleichverkehr verhindern“.
Seit Inbetriebnahme der Ortsumgehung Groß-Rohrheim (B44) müssen Verkehrsteilnehmer einen etwa zwei Kilometer längeren Weg zurücklegen, um von Bensheim nach Biblis und umgekehrt zu kommen. Die Zufahrt zum „Jägerhof“ ist von der Bergstraße nur über Biblis möglich. Bibliser, die zum Forsthaus Jägersburg wollen, müssen über die Umgehung Groß-Rohrheim fahren.
Für die Radfahrer hat Arno Krämer aber auch eine gute Nachricht: Die „Lücke“ solle durch einen ausgeschilderten Umweg durch den Bibliser Wald umfahren werden.
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